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Seit mehr als zehn Jahren beschäftige ich mich mit dem
Mops. Wir haben damals einen Mopsmischling (den
Mops-Pekinesen-Mix Vampy) in unsere Familie geholt, weil wir
uns einen kinderlieben Hund wünschten und sind durch ihn dem
Mops verfallen. Als
Sparky (ein reinrassiger Mops mit
Vereinspapieren) zu uns kam, erlebten wir, dass das
Mopsdasein auch Schattenseiten hat. Es gibt leider viel zu
viele mopstypische Probleme. Häufig muss ein einzelner Mops
sogar gleich unter mehreren dieser Probleme leiden.
Immer wieder hört und liest man von kranken und
gehandicapten Möpsen. Ich fing an, mich zu fragen, ob es
denn überhaupt noch verantwortbar wäre, sich für einen
"herkömmlichen" Mops zu entscheiden.
Eigentlich hatte ich nie in Erwägung gezogen, mich aktiv mit
Hundezucht zu befassen. Dann aber hat mich die Idee, etwas
Russell Terrierblut in die Mopszucht einzubringen, so
begeistert und fasziniert, dass ich wusste, das ist der
richtige Weg. Und genau diesen Weg wollte ich ebenfalls
einschlagen, um der geliebten Rasse Mops ein Stück weiter zu
helfen. So habe ich mich entschlossen, meine Hündin
Piroschka in unsere Familie zu holen und ebenfalls Möpse mit
einem Anteil Russell Terrier zu züchten.
Es gibt verschiedene Projekte, die sich bemühen, dem Mops
über eine Vergrößerung des Genpools wieder zu mehr
Lebensqualität zu verhelfen. Mit der
IG Mops und dem
dazugehörenden
Forum möchte ich diesen
Projekten eine Plattform bieten, sich miteinander
auszutauschen und ggf. zusammen zu arbeiten.
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Ich bin dahin gekommen, meine Liebe
zur Rasse Mops zu beweisen, indem ich die rosarote Brille
absetzte und aufgehört habe, kritiklos alte Lobeshymnen auf
diese Rasse mitzusingen.
Ich wünschte mir, jeder Mopsfan würde für die geliebten
Hunde nachdrücklich Gesundheit und Beschwerdefreiheit
einfordern und diesem Wunsch mit seinem eigenen Verhalten
auch Nachdruck verleihen:
Lieber Mopsinteressent, informieren Sie sich vor dem Kauf
gut, dann kann Ihnen niemand etwas vormachen.
Lesen Sie dazu auch die Informationen auf den o.g.
IG
Mops-Seiten. Hier finden Sie Fakten zur Gesundheitslage des Mopses. Denken
Sie kritisch nach und lassen Sie sich auf den unbequemen Weg
des Umdenkens ein. Lassen Sie den gewonnen Einsichten auch
konsequentes Handeln folgen. Die Rasse Mops wird es Ihnen
danken und Ihnen und Ihrem Mops wird manch bittere Erfahrung
erspart bleiben.
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