Mopsbande Retro-Mops Zucht IG Mops Blog Forum Links Gästebuch Impressum
   
  Vampy
  Sparky
  Attaché
  Piroschka
  Vroni
  Black Betty
  Jumana
  In Erinnerung
  Heimat
  Mopslaufbahn
  Gedanken
  Bitte
  Poesie
  Ehrengäste
  Mopsbande
in 2011
   
Gecko Sparky vom Tengrinor


Wurftag: 01.01.2002

Vater: Ransom
Mutter: Engelchen-Erna v. Gescha's Tempel

Sparky ist zu uns gekommen, als er zehn Monate alt war. Seine vorigen Besitzer hatten aus persönlichen Gründen keine Zeit mehr für ihn – und wir freuen uns, nun sein Zuhause zu sein.
Leider zählt Sparky zu den Möpsen, die unter  mopstypischen Problemen zu leiden haben.

Sparky im Alter von 10 Monaten

Sparky im Alter von knapp 2,5 Jahren kurz vor der OP

Schon als ich ihn das erste Mal sah, fielen mir zwei kleine Hautunregelmäßigkeiten an seiner Lefze auf, denen ich aber keine Bedeutung zumaß. Wie ich heute weiß, sehen so seine Pusteln aus, wenn er starke Medikamente (Kortison, Antibiotikum) bekommen hat.

Bei den ersten vereinzelten Pusteln dachte ich noch, sie kämen von der Aufregung wegen der Veränderung seiner Lebensumstände. Wir gaben gutes, frisch zubereitetes Futter und sorgten für ein größtmögliches Gleichmaß in seinem Leben bei uns.

Aber bald schon bekam er viele dicke rote Pusteln im Gesicht, manchmal auch an anderen Körperstellen. Diese Pusteln sind mit wässrigblutigem Sekret gefüllt und bereiten dem armen Wicht starken Juckreiz. Es folgte eine lange Zeit mit verschiedenen Untersuchungen (Blutabnahmen, Hautgeschabseln, Hautstanzen), Behandlungen und unterschiedlichen Diäten. Mal war Sparky's Zustand etwas besser und wir schöpften Hoffnung, nur um bei der nächsten Verschlechterung von Neuem enttäuscht zu sein und mit ihm mitzuleiden.

Besonders schlimm wurde es, als Sparky auch zwischen den Zehen und sogar zwischen den Ballen solche Pusteln bekam. Er hatte dann natürlich Schmerzen beim Laufen. Und wir waren jedes Mal  traurig, wenn wir sahen, dass ihm vor Schmerz ein Bein einknickte. In solchen Zeiten verlor der arme Kerl auch sein lustiges Wesen und wirkte recht klein und unglücklich.

Momentan sind diese Hautprobleme dank einer lang andauernden homöopathischen Behandlung glücklicherweise etwas weniger gravierend geworden.

Sparky's allgemein schlechte Immunabwehr zeigt sich auch dadurch, dass kleine Infekte bei ihm zu massiven Verschleimungen der Atemwege und der Lunge führen. Durch seine verengten Atemwege kann der Schleim nicht gut abfließen, verdickt sich und sitzt fest. Dies führt wiederum dazu, dass er dadurch noch größere Atemprobleme hat. Und da die eingeatmete Luft schon von vornherein weniger gefiltert und  weniger erwärmt den tieferen Atemtrakt erreicht als bei normalschädeligen Hunden, muss er leider immer wieder mit Infekten kämpfen.

Damit nicht genug:
Im Jahr 2004 (Sparky war ca. 2,5 Jahre alt) wurde wegen eines beidseitigen Entropiums (eingerolltes Augenlid, wodurch die Wimpern über den Augapfel schaben) eine operative Korrektur desselben und die Amputation seiner Nasenfalte notwendig.
Man kann deutlich erkennen, wie dick Sparky‘s Nasenfalte gewesen ist – so dick, dass auch sie die Augen reizte. Und man stelle sich die ständigen Schmerzen vor, die Sparky hatte! (Wie auch andere Möpse mit zu dicker Nasenfalte).

Wie befreit auch sein Näschen nach der Amputation der Nasenfalte ist:

Während der Narkose wurde dann leider noch festgestellt, dass   Sparky‘s Rachenraum verengt und sein Gaumensegel etwas vergrößert ist. Wir achten streng auf seine Figur, denn wir haben schon bemerkt, dass eine scheinbar nur leichte Gewichtszunahme von ca. 700 Gramm sich beträchtlich auf seine Atmung und seine Atemgeräusche auswirkt. Als schlanker Mops hat er es leichter - und es ist unsere Verantwortlichkeit, dafür zu sorgen, dass es so bleibt.

Sparky geht es nach der Operation viel besser. Er hat keine Probleme mehr mit seinen Augen, ja sie tränen sogar nur noch selten. Auch ist er viel lustiger und verbreitet wieder seinen koboldhaften Charme.

Die überaus dicke Nasenfalte hatte sich erst im Laufe der Zeit entwickelt. Darum halte ich es für sehr wichtig, dass sich Mopsinteressenten auch die Elterntiere gut ansehen.  Meiner Meinung nach ist die Größe der Nasenfalte keineswegs eine Geschmacksfrage. Und ich erwarte von Mopszüchtern, dass sie alles daran setzen, dieses Übel zu minimieren.

Inzwischen hängt Sparky's Zunge immer weiter und für immer längere Zeiträume aus seinem Mund. Das führt dazu, dass der heraushängende Teil der Zunge richtiggehend eintrocknet, braun und spröde wird.

Wegen all dieser Probleme
wird Sparky natürlich nicht zur Zucht eingesetzt. Ich möchte und könnte nicht die Verantwortung dafür übernehmen, dass er seine Probleme eventuell weitervererbt. Er ist kastriert worden, bevor Piroschka das erste Mal läufig geworden ist.


 
 
  Es ist nicht erlaubt, von dieser Webpräsenz Bilder, Texte oder sonstiges abzuspeichern, zu kopieren bzw. in irgendeiner Weise zu verwenden.
Monika Katzer + Türkenfelder Str. 17 + 86922 Pflaumdorf + Tel.: 08193/6833 + monika.katzer@freenet.de