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Gecko Sparky vom Tengrinor


Wurftag: 01.01.2002

Vater: Ransom
Mutter: Engelchen-Erna
v. Gescha's Tempel
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Sparky ist zu uns gekommen, als er zehn Monate alt war. Seine
vorigen Besitzer hatten aus persönlichen Gründen keine Zeit
mehr für ihn – und wir freuen uns, nun sein Zuhause zu sein.

Leider zählt Sparky zu den Möpsen, die unter mopstypischen
Problemen zu leiden haben.

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Sparky im Alter von 10 Monaten |

Sparky im Alter von knapp 2,5 Jahren kurz
vor der OP |

Schon als ich ihn das erste Mal sah, fielen mir zwei kleine
Hautunregelmäßigkeiten an seiner Lefze auf, denen ich aber keine
Bedeutung zumaß. Wie ich heute weiß, sehen so seine Pusteln aus,
wenn er starke Medikamente (Kortison, Antibiotikum) bekommen
hat.

Bei den ersten vereinzelten Pusteln dachte ich noch, sie kämen
von der Aufregung wegen der Veränderung seiner Lebensumstände.
Wir gaben gutes, frisch zubereitetes Futter und sorgten für ein
größtmögliches Gleichmaß in seinem Leben bei uns.

Aber bald schon bekam er viele dicke rote Pusteln im Gesicht,
manchmal auch an anderen Körperstellen. Diese Pusteln sind mit
wässrigblutigem Sekret gefüllt und bereiten dem armen Wicht
starken Juckreiz. Es folgte eine lange Zeit mit verschiedenen
Untersuchungen (Blutabnahmen, Hautgeschabseln, Hautstanzen), Behandlungen und unterschiedlichen Diäten. Mal war
Sparky's Zustand etwas besser und wir schöpften Hoffnung, nur um
bei der nächsten Verschlechterung von Neuem enttäuscht zu sein
und mit ihm mitzuleiden.

Besonders schlimm wurde es, als Sparky auch zwischen den Zehen
und sogar zwischen den Ballen solche Pusteln bekam. Er hatte
dann natürlich Schmerzen beim Laufen. Und wir waren jedes Mal
traurig, wenn wir sahen, dass ihm vor Schmerz ein Bein einknickte.
In solchen Zeiten verlor der arme Kerl auch sein lustiges Wesen
und wirkte recht klein und unglücklich.

Momentan sind diese Hautprobleme dank einer lang andauernden
homöopathischen Behandlung glücklicherweise etwas weniger
gravierend geworden.

Sparky's
allgemein schlechte Immunabwehr zeigt sich auch dadurch, dass
kleine Infekte bei ihm zu massiven Verschleimungen der Atemwege
und der Lunge führen. Durch seine verengten Atemwege kann der
Schleim nicht gut abfließen, verdickt sich und sitzt fest. Dies
führt wiederum dazu, dass er dadurch noch größere Atemprobleme
hat.
Und da die eingeatmete Luft schon von vornherein weniger
gefiltert und weniger erwärmt den tieferen Atemtrakt erreicht als bei normalschädeligen Hunden, muss er leider immer wieder mit
Infekten kämpfen.

Damit nicht genug:
Im Jahr 2004 (Sparky war ca. 2,5 Jahre alt) wurde wegen eines
beidseitigen Entropiums (eingerolltes Augenlid, wodurch die
Wimpern über den Augapfel schaben) eine operative Korrektur desselben und
die Amputation seiner Nasenfalte notwendig.
Man kann deutlich erkennen, wie dick Sparky‘s
Nasenfalte gewesen ist – so dick, dass auch sie die
Augen reizte. Und man stelle sich die ständigen
Schmerzen vor, die Sparky hatte!
(Wie auch andere Möpse mit zu dicker
Nasenfalte). |
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Wie befreit auch sein Näschen nach
der Amputation der Nasenfalte ist: |
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Während der Narkose wurde dann leider noch festgestellt, dass Sparky‘s
Rachenraum verengt und sein Gaumensegel
etwas vergrößert ist. Wir achten streng auf seine Figur,
denn wir haben schon bemerkt, dass eine scheinbar
nur leichte Gewichtszunahme von ca. 700 Gramm sich
beträchtlich auf seine Atmung und seine Atemgeräusche
auswirkt. Als schlanker Mops hat er es leichter - und es
ist unsere Verantwortlichkeit, dafür zu
sorgen, dass es so bleibt.

Sparky geht es nach der Operation viel besser. Er hat keine
Probleme mehr mit seinen Augen, ja sie tränen
sogar nur noch selten. Auch ist er viel
lustiger und verbreitet wieder seinen koboldhaften Charme.
 Die überaus dicke Nasenfalte hatte
sich erst im Laufe der Zeit entwickelt. Darum halte
ich es für sehr wichtig, dass sich
Mopsinteressenten auch die Elterntiere gut
ansehen. Meiner Meinung nach ist die Größe der
Nasenfalte keineswegs eine Geschmacksfrage. Und
ich erwarte von Mopszüchtern, dass sie alles
daran setzen, dieses Übel zu minimieren.

Inzwischen hängt Sparky's Zunge immer weiter und für
immer längere Zeiträume aus seinem Mund. Das führt dazu,
dass der heraushängende Teil der Zunge richtiggehend
eintrocknet, braun und spröde wird.

Wegen all dieser Probleme
wird Sparky natürlich nicht zur Zucht eingesetzt. Ich
möchte und könnte nicht die Verantwortung dafür übernehmen, dass er
seine Probleme eventuell weitervererbt.
Er ist kastriert worden, bevor Piroschka das erste Mal
läufig geworden ist.
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