Retro-Mops
Elly's Tag in Zwönitz       
 
 

 
Am Morgen bin ich meistens mit meinem Freund Timmy (Rasse Stoffhund) in der Küche und gehe es sehr ruhig an.
 
 
 
Gegen Mittag gehe ich mit meinem Frauchen eine kleine Runde. Wegen der Stubenreinheit, sagt sie (100 %
sind noch nicht erreicht). Es gibt so viel zu erkunden, bin dann immer etwas abgelenkt und es fällt mir oft erst wieder
ein, wenn wir im Haus sind, wo es dann Mecker gibt.
 
 
 
 
 
Ab Mittag bin ich dann mit im Büro. Da ich bei einer Firma untergekommen bin, die sich mit LKW beschäftigt, ist das bei mir auch so. LKW's bringen nur Geld, wenn sie rollen. Diese Beschäftigung habe ich mir sogar selbst ausgesucht. Da staunt Ihr, was?
 
 
 

Nach getaner Arbeit eine kleine Pause.   
 
Dann kommt meist Soe vom Kindergarten nach Hause und wir spielen eine Runde. Sie möchte mich immer etwas rumkommandieren, aber denkste. Ohne mich - oder - nur wenn ich Lust habe. Auch hat sie immer noch nicht begriffen, dass Timmy mein Eigentum ist. Aber keine Angst, ich setze mich da schon durch. Meistens bin ich bei solch kleinen Kämpfen der Sieger. Manchmal tut sie mir hinterher sogar etwas leid.
 

Auch im Zurückbringen verschiedener Sachen bin ich schon geübt.
 
Später gibt es Abendbrot und danach kommt die schönste Zeit des Tages, die Tobezeit. Da lasse ich meinem "Russell" freien Lauf. Vorher gibt es noch einen Spaziergang mit meinem Herrchen, aber das Rumtoben ist das Beste von allem. Da ist so eine Strickleiter, der bringe ich dann immer Ordnung bei. Strickknochen fangen ist auch ein gutes Spiel und zur Auflockerung drehe ich zwischendurch immer ein paar schnelle Runden, dass selbst der Fotoapparat
ins Staunen kommt und denkt, ich sei ein Komet.
 
 
verfasst von Siegfried Seidel    
 
Zurück im Haus bringe ich in das Wohnzimmer noch etwas Schwung rein, es gibt auch manchmal Worte wie
Elly "nein" oder "das darfst du nicht". Meist nehme ich auch Notiz davon.
Überhaupt kann ich schon "Sitz" und "Platz" machen, aber nur, weil es dafür immer Leckerli gibt.
 
So ist mein Tag voll ausgefüllt und vergeht wie im Fluge. Wenn mein Kraftstoff dann aufgebracht ist, schlafe ich mitten im Zimmer ein und werde dann in mein Körbchen getragen, um den Tank für den neuen Tag zu füllen. Also Ihr seht,  ganz schlecht geht es mir nicht, habe mich super eingelebt.

Dankeschön für diesen netten Bericht und die schönen Bilder.