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Welpenaufzucht im Hause von Moni's Mopsbande

Unsere Welpen wachsen selbstverständlich in unser zwei- und vierbeiniges Rudel integriert auf. Sie sind ständig um uns bzw. wir um sie. So lernen die Kleinen alle üblichen Lebensumstände kennen und werden gut für ihr weiteres Leben als Mitglieder ihrer neuen Familien geprägt.

Die Welpen lernen in ihrer Zeit bei uns verschiedene Futtermittel kennen, wobei unser Hauptaugenmerk auf Rohfütterung und selbst gekochten Mahlzeiten liegt.

Wir legen Wert darauf, dass unsere Welpen zu Menschen kommen, die sich Zeit für sie nehmen können und interessiert an Bewegung, Spiel und Sport mit dem Hund sind.

Die Abgabe erfolgt frühestens mit abgeschlossenen acht Lebenswochen. Die Hunde sind dann mehrfach auf Würmer kontrolliert und bei der Wurf-Vorstellung beim Tierarzt untersucht, geimpft und gechipt worden. Sie erhalten bei der Abgabe den europäischen Impfausweis, einen Abstammungsnachweis und eine Welpenmappe mit Tipps für die erste Zeit mit dem Welpen.

Für Fragen sind wir stets Ansprechpartner für unsere Welpeneltern und wir freuen uns, wenn ein guter Kontakt bestehen bleibt, damit wir wissen, was  aus unseren Welpenkindern wird.

Nachfolgend zeigen wir anhand einiger schöner Bilderinnerungen, wie die Retro-Mopswelpen von Moni's Mopsbande aufwachsen.


Etwa zwei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin wird die Welpenkinderstube gerichet. Bei uns steht die Welpenkiste und somit natürlich auch das ganze Zubehör, das für eine verantwortungsvolle Welpenaufzucht benötigt wird, im Wohnzimmer - mitten in unserem Lebenraum also.


Wir warten auf das große Ereignis. Ich halte es für sehr wichtig, dass die Hündin frühzeitig die Wurfkiste zur Verfügung hat (nicht nur die werdene Mutter nützt sie vor der Geburt) und dass ständig vertraute Menschen um sie sind. Sie fühlt so, dass alles normal und selbstverständlich ist und seinen richtigen Gang gehen wird. Das gibt Sicherheit.

Die Mutterhündin gebärt ihre Welpen hier im Wohnzimmer - oder manchmal auch (wenn sie es so möchte) in unserem Schlafzimmer. Selbstverständlich bleibt die Hündin ab etwa einer Woche vor dem vorraussichtlichen Geburtstermin nicht mehr alleine und ich bin ständig 'in Rufbereitschaft'. Sobald sich die allerersten Anzeichen der Vorwehen erkennen lassen, weiche ich nicht mehr von der Seite meiner Hündin und ich begleite sie durch die ganze Geburt.

Und dann ist es geschafft. Die Hündin hat die Geburt gemeistert (bei uns bisher zum Glück immer ohne Probleme und jeweils innerhalb einer recht kurzen Zeitspanne) und sie fängt an sich rührend um ihre Welpenschar zu kümmern. Die Welpen kriechen zielstrebig zu den Zitzen, um ihren Hunger zu stillen.

Ein wunderbarer Anblick - eine glückliche Zeit.


Eine der ersten Mahlzeiten nach der Geburt - in der Wurfkiste 'serviert', weil die Mutterhündin die Welpen nicht alleine lassen wollte. Unsere Hündinnen versorgten ihre Welpen immer zuverlässig, ohne dass ich beaufsichtigen musste, dass sie die Welpen säugen und putzen. Selbstverständlich habe ich aber immer ein Auge darauf.

Die erste Zeit ihres Lebens verbringen die Welpen zumeist in der Wurfkiste - versorgt von der Hundemutter, aneinander oder an die Hündin gekuschelt - mit Trinken, Schlafen und Wachsen. Herausgenommen werden sie zum Wiegen, zur Allgemeinkontrolle, zum Krallen schneiden ... und schon mal so zum ein bisschen sanft halten und streicheln.

In der dritten Lebenswoche beginnt die Zufütterung. Ich gebe den Welpen zuerst eine ganz minimale Menge an rohem Tartar vermengt mit einem Hauch Quark und Honig aus der Hand. Nach und nach werden die Futtermengen etwas vergrößert und mit weiteren Zutaten angereichert.

In der dritten Lebenswoche machen die Welpen Riesenfortschritte in ihrer Entwicklung. Sobald sie 'unterwegs' sind, dürfen sie die Wurfkiste verlassen und erkunden im 'Bärengang' nach und nach unser Wohnzimmer - meist 'unter Aufsicht' eines anderen Mitgliedes der Mopsbande.

Bald schon machen die Welpen unsere ganze Wohnung zu ihrem Spielplatz und haben so viel Platz, ihre Bewegungen, Muskeln und Kondition zu üben.

Gefressen wird bald auch nicht mehr aus der Hand, sondern - wie es sich für Hunde gehört - aus einem Napf. Dabei wechseln die Futtersorten, so dass die Welpen, wenn sie unser Haus verlassen, an verschiedene Nahrungsformen gewöhnt sind.

Sobald sich die Welpen in der Wohnung sicher fortbewegen können und wenn das Wetter es erlaubt, gehen wir häufig in den Garten, wo ich einen großen Freilauf einrichte.

Schöne Augenblicke im Garten:







Wenn die Welpen dann sechs Wochen alt sind, machen wir auch Ausflüge in der freien Natur. Dazu fahren wir mit dem Auto zu einem übersichlichen, aber abgelegenen Feld, wo die Welpen dann ohne Begrenzung sausen können. Dabei zeigt sich jedesmal, wie gut die Kleinen sich an uns Menschen orientieren und auf unsere Zurufe reagieren.



Lustiges Spiel im Bällebad


Toben auf dem Raschelsack


Gewöhnung ans Brustgeschirr unter den wachsamen Augen von Oma Piroschka


Keine Scheu vor der großen Plastiktüte.
 Das waren einige Einblicke in unseren Welpenalltag. Aber es gäbe noch soviel mehr zu berichten.
 
Ein sehr liebes Dankeschön an dieser Stelle an meine Familie und an meine Kolleginnen, die gemeinsam durch ihre Hilfe und ihr Entgegenkommen möglich machen, dass ich meinen Traum vom Miterleben des Heranwachsens von Welpen und mein Bedürfnis, der Rasse Mops ein kleines Stückchen zum Besseren zu verhelfen, verwirklichen kann.


 

 
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