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in 2011
   
Attaché vom Bromberg


Wurftag: 17.05.2003

Vater: Odin
Mutter: Klementine von Popow (Klara)

Davon, einen Welpen zu haben - nicht irgendeinen Welpen – einen Mopswelpen:  Attaché
Es ist schon etwas ganz Besonderes, so ein kleines Wesen anvertraut zu bekommen. Noch dazu, wenn man die Trächtigkeit der Mopsmama, die Geburt und das Heranwachsen der Winzwelpis mitverfolgen durfte und außerdem der eigene Welpe derjenige der Winzis ist, von dem man von Anfang an wusste, der wäre es für uns.

Dann kommt der Tag, das neue kleine Familienmitglied heimzuholen. Und man wundert sich, denn er ist zwar etwas vorsichtig, aber nicht im geringsten ängstlich. Es war wie selbstverständlich, dass er nun zu uns gehörte – und wie mir schien, nicht nur für uns, sondern auch für Atti.

In den folgenden Wochen lernte Atti mit uns die Welt kennen. Das Laufen an der Leine stellte gar kein Problem dar. Er folgte einfach den zwei großen Kumpels. Natürlich waren die ersten Gänge noch von so einigem Leinengewurschtel geprägt und davon, dass Atti ungefähr fünf Sechstel des Weges getragen wurde. War er einverstanden, kuschelte er sich fest in die Arme. War er allerdings mal unwillig, turnte er schon recht abenteuerlich rum, hockte mal halb auf der Schulter – he Atti, Du bist doch kein Nymphi – oder versuchte unter dem Ellenbogen durch zu entwischen. Er konnte uns aber nicht einmal austricksen.

Während Vampy den kleinen Wicht anfangs ziemlich links liegen ließ, entwickelte Sparky wohl starke Muttergefühle. Der freche Atti-Kobold durfte sich einfach alles erlauben. Sollte Atti es wirklich einmal zu bunt getrieben haben, verzog Sparky sich höchstens auf die Küchenbank –  und die ist hoch….  Trotz Vampy‘s coolem Gehabe – oder gerade deswegen orientierte sich Atti von Anfang an sehr an diesem – guckte, wie sich der Chef verhält, was der macht oder auch nicht macht …. Man konnte die drei glatt mit einem kleinen Handwerksbetrieb vergleichen: Vampy, der große Meister – Sparky, der Geselle für‘s Grobe – und Atti, der Lehrbub.

Ein paar mal haben wir mit Atti auch Ausflüge in die Innenstadt unserer Kreisstadt gemacht, damit er den Trubel dort kennen lernen konnte. Für Atti war das recht angenehm, denn kaum zeigte er ein bisschen Scheu, wurde er eh gleich von Tini oder mir getragen – und auf dem Arm eines seiner Menschen – ja, was konnte da schon passieren? Nur ich hatte in kleineres Problem: Erledigungen, die ich sonst in einer knappen halben Stunde erledigt gehabt hätte, dauerten eineinhalb Stunden oder noch länger, weil uns sooooo viele Menschen auf die Moppel, insbesondere auf den kleinen Welpen ansprachen.

Auch im Urlaub hatten wir Atti schon bald dabei gehabt – und ich konnte es kaum glauben, wie problemlos der Urlaub mit dem kleinen Wicht sich gestaltet hatte. Da wir immer nur mit unseren Hunden zusammen in Urlaub fahren, war es für uns auch keinerlei Einschränkung, nun auch Rücksicht auf den kleinen Welpen zu nehmen. Und ich höre heute noch die begeisterten Rufe der Italiener: Carlini, tre carlini! È una famiglia?

Atti war für mich von allem Anfang an 100%ig wunderschön und lieb und goldig und knuffig und …. Und er wird immer noch schöner und lieber und …. Er ist quasi ein mathematisches Wunder – 110%ig -120%ig …


 

 
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