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Die Herkunft des Mopses

Die ursprüngliche Entstehung des Mopses liegt im Dunkeln. Wahrscheinlich stammt er von kurzschnäuzigen Hunden ab, die es schon lange vor Christi Geburt in China gab. Dort gab es dann um ca. 1000 n.Chr. mopsähnliche Hunde unter dem Namen "Lo-chiang-sze" oder "Lo-sze".
Vermutlich haben holländische Händler solche Hunde auf dem Seewege mit in ihre Heimat gebracht. Von dort aus verbreitete sich der Mops im Mittelalter über ganz Europa, wo er zum Liebling des Adels, später auch des Bürgertums wurde. Leider verkam er häufig zum überfütterten Schoßhund, so dass er als fett und faul in Verruf kam.
Ein England belebte man die Mopszucht mit aus Holland und aus Russland importierten Möpsen, des weiteren mit Möpsen aus dem chinesischen Kaiserpalast.
In Deutschland waren zur Wiederbelebung der Rasse Mops Kurzhaar-Pinscher eingekreuzt worden, was zu mehr Hochbeinigkeit, strafferem Fell und einer längeren Schnauze führte.
Durch die üblichen Eng- und Inzuchtmaßnahmen scheinen diese mit Auszucht erreichten positiven Eigenschaften bei dem größten Teil der Möpse wieder verschwunden zu sein. Was also liegt näher, als dem Mops über eine von Genetikern geforderte Auszuchtmaßnahme zuverlässig  wieder zu mehr Gesundheit, Beschwerdefreiheit und Lebensqualität zu verhelfen?!!

 
Die Pflege

Es ist wichtig, täglich das Gesicht, die Augen und die Ohren zu kontrollieren und sollte es wirklich einmal nötig sein, diese mit einem feuchten weichen Tuch zu reinigen. Das Fell muss regelmäßig gebürstet werden, um abgestoßene Haare zu entfernen. Die Krallen müssen gekürzt werden, sollten sie einmal zu lang werden. Vor allem die Daumenkralle, die sich nicht auf natürliche Weise abwetzen kann. Bei manchen Hunden ist es auch notwendig, die Analdrüse zu entleeren, da durch Sekretstau Entzündungen entstehen können.

 
Die Ernährung

Ich befürworte, artgerechtes Futter für die Hunde selbst zu zu bereiten. Da weiß ich, was meine Hunde fressen. Auf der Basis einer gesunden und ausgewogenen Grundernährung kann man zwischenzeitlich ausnahmsweise auch einmal auf gutes Trockenfutter (z.B. als Leckerlis) oder eine Futterdose guter Qualität ausweichen. Menschliche Nahrung wie Leberwurstbrote, Süßigkeiten oder Speisereste für Hunde lehne ich ab.
Ausgesprochen wichtig ist, auf die schlanke Figur des Hundes zu achten. Schließlich sitzt Fett nicht nur auf den Rippen, sondern auch rund um die Organe wie Herz und Lunge und erschwert beträchtlich die Atmung.
Es ist nicht immer einfach, den herzerweichenden Bettelblicken zu widerstehen. Dem Wohlbefinden des Hundes zuliebe aber sollte man solche Betteleien gar nicht erst zum Erfolg kommen lassen.
Frisches Wasser muss immer zu Verfügung stehen.
Ich biete regelmäßig Kaustangen aus Rinderhaut an. Hin und wieder gibt es auch Stücke von Kalbs- oder Rindsknochen. Das Nagen führt dem Hund Mineralien zu und reinigt gleichzeitig die Zähne.




 

 
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